Fledermäuse leben gern auf Kirchendachböden und hinterlassen nach der Jungenaufzucht auch ihre Spuren. Fledermauskot ist ein guter Blumendünger. In der Vöhler Martinskirche am Edersee reinigten wir gemeinsam mit dem Quartierbetreuer Thomas Ruch den Dachboden. Dort ziehen im Sommer rund 300 Mausohr-Weibchen ihre Jungtiere groß, so dass große Mengen Kot anfallen. Dieser besteht im Wesentlichen aus Chitin-Teilchen und Insekten-Resten, die bei Blumenliebhabern und Gartenbesitzern als guter Dünger geschätzt werden. Der Kirchendachboden ist mit Planen ausgelegt, so dass wir die vier Säcke Kot gut einschaufeln konnten. Danach haben wir das Gewölbe und den Turm einschließlich Treppen gekehrt. Der Dachboden ist auch mit Infrarot-Kameras ausgestattet, um im Sommer das Leben in der Fledermauswochenstube ohne Störung der Tiere beobachten zu können. Im Sommer 2012 wollen wir auch einen öffentlichen Fledermausabend an der Kirche anbieten.
Interessant was ihr alles beobachtet. Weiterhin viel spaß!
Schön, dass ihr auch diesmal wieder voll an den Fledermäusen dran seid. Gibt es denn Nachwuchs im Fledermausteam?
Grüße,
Michi
Könnt Ihr denn den Kot gut “versilbern”.
Gruß aus Wesel